Lange hat es gedauert, lange mussten wir fünf (Siggi, Dieter, Hans WErner, Kaus, Christoph) auf den grossen Moment warten. Endlich war es soweit, es ging los in Richtung Meran um die Gipfel rund um die Haflinger Pferde mit unseren Bikes zu erstürmen. Schiss hadde ma in de Buggs, schaffe ma das iwwerhaubd?? Jeder stapelte tief, ich hann kumm trainierd, war kronk, mei Knie dud weh, alles war zu heere. Egal, jetzt schlug die Stunde der Wahrheit.
Die Vorbereitungen waren längst getroffen und alles besorgt was wir für unsere Ferienwohnung brauchen würden. Ausgestattet mit Hightech wie Navigationgerät, Laptop und Kartenmaterial machten wir uns am 01. September, morgens um 6 Uhr, mit unserem gemieteten Mercedes Sprinter, auf den Weg.
Wir kamen hervorragend vorwärts, denkste - schon vor dem Fernpaß merkte man einen deutlichen Anstieg der Blechkisten und es dauerte auch garnicht lange und wir fuhren im Schritttempo und schlängelten uns langsam dem Fernpaß entgegen. Siggi, unser "Papa" in dieser Woche hatte vor der Fahrt vorgeschlagen über die Schweiz nach Meran zu fahren. Wurde natürlich sofort ausgeschlagen mit den Worten: "Wir fahren immer so". Im Nachblick: "Papa, Du haschd Recht" honse all gesaaht.
Egal, nach fast 11 Stunden Fahrt kamen wir an unserem Ziel an und konnten es kaum fassen. Unser Feriendomizil war sehr geräumig und schöner als wir uns das vorgestellt hatten, also alles bestens, die Stimmung war super und alle ergötzten sich an der herrlichen Ausicht die wir von unserer Südterasse, umgeben von uraltem Baumbestand, sehen konnten.
Als alle ihre Zimmer bezogen hatten beschlossen wir am ersten Abend Essen zu gehen und uns ein wenig die Altstadt von Meran anzuschauen.
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