RTF Bliesransbach 2007

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RTF Bliesransbach 17.06.2007

Klaus, Dieter und ich nahmen zum ersten Mal an einem RTF teil. Veranstalter war der Radverein Bliesransbach. Es sollte ein erlebnisreiche Tour werden. Als wir morgen um 9 Uhr mit unseren Mountainbikes am Dorfplatz ankamen ernteten wir schon seltsame Blicke. 90 % aller Teilnehmer waren mit ihren Straßenrenner gekommen und lächelten uns verschmitzt an. Nach an paar Minuten kamen dann auch schon die ersten kleine "Seitenhiebe": Na, meint ihr nicht ihr hättet euch mit euren MTB verfahren" und weitere solcher netten Sprüche. Naja, egal.

Also dann fuhren wir los und machten uns auf die insgesamt 79 Kilometer lange Strecke.

Der Streckenverlauf in schnellen Züge verlief von Bliesransbach - Bliesmengen - Habkirchen - Reinheim - Gersheim - Medelsheim - Peppenkum - Riesweiler - Ormesviller - Volmunster - Weiskirch - Urbach - Bettviller - Rimling - Obergeilbach - Niedergeilbach - Bliesbruck - Blies-Ebersing - Frauenberg - Bliesschweyen - Sarreguemines - Hanweiler - Sitterswald wieder nach Bliesransbach. Alles in allem sollten uns auf dieser Strecke 800 Höhenmeter erwarten.

Also los ging es. Als wir in Gersweiler am Bahnhof ankamen mussten wir anhalten und nach dem Weg schauen. Da trafen wir einen Adonis von Rennradfahrer, Durchtrainiert bis in die letzten Muskel, braungebrannt usw. aber er war nett und zusammen fanden wir heraus dass wir in Richtung Medelsheim mussten. Das heiß für uns alle ca. 3 Km nur bergauf und einen Höhenunterschied von 160 Meter zu überwinden. Wir fuhren dem Berg entgegen. Dieter fuhr an der Spitze. Mit einem Male schoß der Rennradfahrer wie an der Schnur gezogen an uns vorbei und zog an uns vorbei und setzte sich ca. 50 MNeter vor uns. Nun hatten wir schon bald den ersten halben Kilometer hinter uns als uns Dieter immer kräftiger in die Pedale trat. Schon eininge Zeit später hatte er sich von mir und Klaus abgesetzt und kam dem Rennradfahrer schon bedrohlich nahe. Kurz bevor wir den Blickkontakt zu Dieter verloren sahen wir noch wie er den Rennradfahrere (Adonis) schnappte und ihn lässig stehen lies. Naja, typisch Dieter, er kann es nicht lassen. Okay so weit so gut, wie hatten gerade mal die Hälfte des Anstieges geschafft als der nächste Rennradfahrer an uns vorbei wollte, er überholte uns; ein kurzes Nicken mit Klaus und mir und eines war klar, den lassen auch wir nicht  fahren und gaben Gas, kurz darauf war er wieder eingeholt und überholt und ihm einige Meter an Boden abgeholt. Oben angekommen hielten wir nach Dieter Ausschau um mit ihm weiter zu fahren, doch weit gefehlt, kein Dieter in Sicht. Weiter ging`s in rauschender Abfahrt RichtungMedelsheim. An der Kreuzung mussten wir rechts abbiegen und sahen schon links vor uns die nächste Steigung. Wir dachten, wie so schnell kann der Dieter doch garnicht sein. Als wir ein paar Meter wieder weiter gefahren sind war uns klar warum wir Dieter nicht sehen konnten, Inmitten der Steigung musste man wieder rechts abbiegen und sah dann erst die Strasse nach Utweiler. Und dort hangen all unsere Kameraden in der Steigung. Dutzende Biker waren zu sehen, wohl auch unser Dieter. Also weiter ging es, das Tempo hochhalten und dem Dieter nachfahren. Oben trafen wir eine grössere Gruppe von Rennradfahrern mit denen wir dann bis zum ersten Versorgungspunkt gefahren sind. Dort angekommen waren wir etwas überrascht, unser Dieter fehlte, er war neinfach nicht da! Weg, furd, verschwunn??? Irgendwie seltsam, überholt hatten wir ihn nicht, das war sicher. Zuerst strärkten wir uns mit Bananen und Iso Getränken, danach zeigte sich Klaus als Pannenwart von seiner besten Seite und hielf einem Biker aus der Not. Nachdem nun schon zwanzig MInuten vergangen waren und Dieter immer noch nicht eingetroffen war, machten wir uns Sorgen. Wir fragten nachfolgende Fahrer ob sie vielleicht einen einsamen Mountainbiker gesehen hätten. Auf einmal sagte einer: Ohja, das haben wir, da ist einer fluchend entgegen gekommen, er hatte eienen kleinen Schnautzbart. Er ist wieder hinunter nach Gersheim gefahren" sagte er.

Punktum das war unser Dieter, keine Frage, stimmte alles, riesiger Rucksack, flatternde Bänder, das musste er sein. Aber wieso fuhr er nach Gersheim, hatte er sich verfahren?? Das Handy aus der Tasche genommen musste ich feststellen, dass ich seine Handynummer garnicht gespeichert hatte. Ich rief Marion an, allerdings war die Verbindung so schlecht, dass ich kaum was verstand. Also fuhren wir zunächst einmal weiter bis ich besseren Emofang hatte. Rief wieder an und Marion teilte mir seine Nummer mit. Im langsamer Bergabfahrt rief ich bei Dieter an, doch die Nummer die Marion mir genannt hatte stimmte nicht und mein Kontakt zum Handy rieß wieder ab da wir uns nun überwiegend in Tälern aufhielten. Ich musste bis auf den Anstieg hoch nach Bettviller warten damit mein Handy nochmal Empfankg hatte, ich rief nochmal bei Marion an erklärte ihr das Dilemma und sie nannte mir nochmal seine Nummer, diesmal die richtige und wir erreichten Dieter am Handy. Er stand am ersten Kontrollpunkt und erklärte nun wie er uns verloren hatte.

Nach der Steigung bei Gersheim Richtung Medelsheim wollte er oben angekommen von uns Bilder machen, er dachte er hätte mehr Vorsprung, doch weit gefehlt, wie waren ein paar Sekunden hinter ihm und wie er seinen Foto aus der Tasche nahm waren wir schon vorbei. Er stand jedoch ein paar Meter von der Strasse weg sodaß wir ihn nicht sehen konnten. Naja, so fuhr Dieter die Strecke nun alleine ab und wir tragen uns zum guten Schluss wieder in Bliesransbach. Erwähnenswert ist der Kilometerdurchschnitt den wir fuhren, er lag knapp über 24 KM/h.  zu den Bilder