Bei zuerst regnischerem Wetter waren heute Tomm, Dieter und Christoph am Start. @Günni: Es war heute erste Sahne ...... Die beiden holten mich in Eschringen um halb zehn ab und wir fuhren auf kürzestem Weg auf die Schönbach wo wir gleich in die Trails einsteigen konnten, zuerst ging es auf Wegen der Spcherer CTF entlang, doch schon bald fuhren wir unsere eigenen Wege, in der Nähe von Sieberts Mühle fuhren wir einen Weg hoch der ein paar hundert Meter einfach im Nichts verschwand, doch Dieter wollte es wissen, im Unterholz sah er gestapeltes Holz und kurz darauf einen Försterstuhl, mit den Worten:"Hier muss auch irgendwo ein Weg sein", schoben wir unsere Bikes den schlammigen Berg hoch ins Nichts, kurz darauf fanden wir einen kleinen Pfad und folgten diesem bis wir wieder auf einen breiten Waldweg kamen. Diesem folgten wir dann bergab bis wir links einen Art Trail sahen und diesem folgten, weit gefehlt, auch dieser Weg verlor sich im Nirvana. Da es recht steil bergab ging fuhren wir einfach durch die Pampa, allerdings hingen unsere Gedanken an den vielen Bomben die hier im Krieg gefallen waren und hofften nicht auf einen Blindgänger zu fahren ... hier war mit Sicherheit in den letzten Jahren keiner vorbei gekommen. Wir flachsten etwas rum und versuchten so kontrolliert wie möglich den steilen Abhang zu meistern. nach etwa hunder Meter sahen wir einen kleinen Pfad unter uns auf den wir kurz darauf stiessen. Was dieser Trail uns in der kommenden Stunde zu bieten hatte hätten wir uns nicht zu träumen gewagt, es war einer der ersten Sahne, mit allen Schikanen gespickt die es so gibt, querliegende Bäume, tiefer Morast, Treppen aus Holu und Stein, schmierige Holzbrücke und ab und wann so kleine Brücke, aus Stein rundgemauert, kaum ein halben Meter breit, sowas gibt es nur in Frankreich, es war einfach geil, als der Trail sich gabelte und Dieter der Meinung war das der rechte Trail hinter dem Anstieg wieder auf den linken Trail führen würde, fuhr er den linken, wir waren vor ihm und nahmen den rechten Trailweg, tja, in den nächsten 15 Minuten hatten wir dann keinen Sichtkontakt mehr zu Dieter, nur durch Rufen in weiter Ferne vernahmen wir seinen ungefähren Aufenthalt. Auf einer Anhöhe trafen wir uns dann wieder und machten uns dann durch Spichern, am Campingplatz vorbei Richtung Tabaksweiher, an der Saar entlang, dann durch Brebach wo uns dann der letzte Anstieg des Tages mit zielankunft auf Alp d`Huez .......äh, quatsch, ich meine den Bösch ... aber es kam mir auf einmal wie ein Rennen vor, begonnen hatte das ganze quasi schon in Spichern..... Im Wald wurde noch über meine zugeschlammten Rennreifen, Race King, geflachst .... okay Leute, die waren für das Gelände vorher mehr als scheisse, ich montiere sie auch die Woche noch um.... aber als wir dann in Spichern wieder Asphalt und den Schlappen hatte drückte ich auf das Tempo, und die Jungs folgten ... bergab ging es vom Gasthaus Woll runter, in der scharfen Linkskurve dann Richtung Campingplatz reingebrettert und alsbald dort hinter einem Auto hergefahren, eigentlich wollte ich das Teil überholen, erledigte sich aber als ein anderer Wagen entgegen kam und der Wagen vor mir anhielt... kurz darauf ein Schmalspurfahrer entdeckt und mit den Worten "Opfer da vorne ..." wieder Gas gegeben, die Jungs im Windschatten hinterher .... den Schmali geschnappt, Dieter setzte sich an die Spitze und wir folgten ihm, das Tempo war immer noch verdammt hoch.... Am leinpfad, liessen wir die Zügel wieder etwas lockerer und fuhren nach Brebach, In Brebach ging dann die Hatz weiter allerdings wurden wir ab und wann durch rote Ampeln, die der ein oder andere auf merkwürdige Art und Weise umfuhr... Dann an der Heringsmühle wieder geschlossen schob sich Dieter an die Spitze und .... dann war auch die Hatz am Berg recht hoch, er gab Gas was das Zeug hiet und wir hinterher .. lach ..sogar berghoch konnte man bei der Geschwindigkeit die wir drauf hatten im Windschatten fahren, Fast oben angekommen liess Tommi abreissen, oben warteten wir dann ein paar Sekunden auf Tommi und fuhren dann zurück nach Ensheim in gelobte Land.
Wir lungerten uns dann beim Tommi in die Gartenstühle und fanden auf einmal die Idee vom Donnerstag, dass wir vielleicht heute Grillen sollten garnicht mehr so schlecht, allerdings hatten wir nicht mit so tollem Wetter gerechnet und naatürlich keine Grillsachen besorgt. Tommi versorgte uns dann noch mit Getränken und gegen halb zwei war auch der letzte dann zu Hause.
Es war heute mal wieder eine schöne wenn auch abendteuerliche Tour und ich hätte mich gerärgert wenn ich heute Morgen im Bettchen geblieben wäre...
PS: Es macht vielleicht Sinn den Trail in entgegengesetzter Richtung zu fahren...... GPS Daten können wie immer gedownloadet werden. |