29.05.2010
   
 
 
 
 
Warndttour

Heute machten wir eine sehr schöne Tour unter Führung von Daniel in den Warndt. Um 13 Uhr trafen wir uns bei Daniel, im Team waren heute Thomas P, Reiner, Klaus, Daniel und Christoph. Christoph und Reiner dachten nicht daran ihre Weizenbikertrikots anzuziehen, eigentlich schade sonst wären wir wie die Profis im Einheitsdress gefahren.

Zuerst führte uns Daniel zum Forbacher Schloss hoch, erstaunlich dass es in unserer Nähe ein solch schönes Bauwerk gibt. Kurz darauf fuhren wir einen sehr schönen Trail der Wurzeln und ein zwei Spitzkurven bestückt was Reiner dazu veranlasste unserer französichen Guide ein paar Nettigkeiten um die Ohren zu werfen.

Bei St. Nikolaus an der Motocrossstrecke überquerten wir dann wieder die Grenze und fuhren schöne Pfade, Trails und breite Waldwege in einer grossen Schleife in Richtung Karlsbrunn. Vorbei an der Schiessanlage und dann hoch zum Steinberg. Weiter ging es dann nach Ludweiler, dort bogen wir in einer grossen Schleife in Richtung Lauterbach ab um dann wieder hoch zum Steinberg zu fahren. Dort machten wir unsere grössere Pause und genossen die Aussicht von der Plattform.

Früher wurden dort Stein abgetragen und somit hat sich ein grossen tiefes Tal in die Landschaft gemeiselt. Mittlerweile ist ein schönes Biotop entstanden. So langsam machten wir uns dann auf den Heimweg nach Stiring Wendel, dies hatte einen ganz besonderen Grund. Bei Daniel warteten nicht nur unsere Frauen auf uns, sondern auch kaltes Weizen, heisse Würste und Schwenker auf uns. Carmen und Daniel hatten uns nicht nur zum Biken eingeladen, nein auch an das kulinarische hatten die beiden gedacht. Also fuhren wir in hohem Tempo und was die Bikes und Fahrer so hergaben weiter. Das Tempo der Tour war eh schon recht hoch. Thomas wollte unbedingt ein Waldschwein sehen, was ihm allerdings verwehrt blieb, obwohl wir an einem Wildschweingehege kurz vor karlsbrunn, vorbei gefahren sind. Aber wie mir scheint ist Thomas auf dem Trail viel zu schnell gewesen sodass er mehr auf den Weg schauen musste um nicht eine Wurzel oder sonstiges Gestein zu übersehen. Reiner hatte da schon etwas mehr Zeit um zu schauen, zumindest in diesem Moment. Weiter ging es nach Emmersweiler wo wir kurz davor noch ein Rennradfahrer wissen liessen was es heisst auf der Strasse zu fahren, grins.

In Forbach angekommen zeigte uns Daniel noch schnell die Innenstadt, dort konnten wir am Rathaus noch eine marrokanscihe Hochzeit sehen, was besonders auffiel war der niedrige Anteil an "mitteleuropäischen Franzosen"-

Daniel passte sich auf der ganzen Tour den typisch französischen Verkehrsregeln an und zeigte per Handzeichen nur selten einen Richtungswechsel an sodass es ein paar Mal sehr eng wurde und Kollisionen gerade so vermieden werden konnten .....

Wieder bei Carmen, Daniel und Brigitte angekommen dauerte es keine zwei Minuten und es zischte und das erste Weizen war angetrunken. Kurz darauf trafen auch Claudia und Jannette ein und Daniel bereitete alles für das Grillen vor.

Das Wetter hielt lange an, es begann erst gegen 21.30 Uhr zu tröpfeln und wir bezogen im Haus Quartier. Dort schauten wir dann noch den Grand Prix und waren über den Ausgang sehr erfreut.

Noch erwähnenswert ist dass die heutige Etappe des Giro  über den Gaviapass und dann über den Passo di Tonale führte was in dem Moment die gleiche Strecke war die wir beim letztjährigen Alpencross fuhren. Es war interessant die auch mal aus dem Hubschrauber zu betrachten. auch sahen wir unseren uminösen Tunnel was bei Klaus wieder gewisse Alpträume hervorbrachte und er daran denken musste wie er durch diesen in kompletter Dunkelheit mit einer Gechwindigkeit von ca. 80 Kilometer durchfahren hatte. Gott sei Dank waren hinter ihm zwei Motorräder sodass er wenigsten etwas gesehen hatte.

Insagesamt sind wir ca. 44 Kilometer und ca. 650 Höhenmeer gefahren. Die gezeigten 66 Kilometer mit 904 Höhenmeter kommen von meiner Anreise. Ich bin mit dem Bike nach Stiring gefahren.