28.08.2008
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der Nase nach gefahren

Heute traf ich mich mit Thomas, Dieter, Andreas und Reiner. Da keiner einen Plan hatte wollte Thomas dann die Tour führen und es sollte eine abendteuerliche sowie lustige Tour werden. Zuerst  führte er uns über die Grotte (Kreuzgasse) hinunter nach Eschringen, am Ponsheimer Hof vorbei hoch Richtung Mülldeponie. Kurz unterhalb der Deponie missten wir auf einen schmalen Pfad ausweichen der sich dann nach einigen Metern zum Morastweg mutierte. Die ersten Unmutungen wurden von dem ein oder anderen zu Tage getragen und es wurde auch schon nach einer Runde Weizenbier verlangt. Wer diese Zeche zahlen sollte war klar - Thomas, der Abendteurer.

Oben angekommen schlugen wir wieder den Weg Richtung Eschringen ein und kamen dann oberhalb des Sportplatzes heraus. An einer Kreuzung erwähnte ich gegenüber Thomas dass ich diesen einen Weg noch nie gefahren bin und keine Ahnung hatte wo er enden könnte. Wir beschlossen ihn einfahc zu fahren und nach zu schauen wo er hin führen würde. Gesagt, getan, zuerst war es noch ein Weg aber nach ein paar hundert Meter wurde er langsam zu einem Pfad und wir mussten uns auch über rumliegende Äste den Hang hoch quälen, kurz darauf kamen wir auf einer Lichtung oberhalb von Eschringen raus. Ein wirklich schöner Ausblick hatten wir dort allerdings hatten wir keinen Weg mehr dem wir folgen konnten. Wir fuhren dann einfach über die Wiesen bis wir etwa 800 Meter weiter wieder auf einen Asphaltweg kamen dem wir dann folgten. Dann fuhren wir einen unwegsamen Weg hoch bis hoch zur L 105 die nach Bliesransbach führte. Dort wollte uns Reiner den Fechinger Steinbruch zeigen, WOW das Ding ist echt klasse, einen sauberen Trail hatte uns da Reiner gezeigt, überall rund um den Steinbruch waren geniale Trails, leider waren sie oft kurz aber egal, das hatte Spass gemacht. Weiter ging es dann Richtung Güdinger Berg. Dort angekommen wollte Reiner nochmal einen Weg ausprobieren, der führte uns allerdings ins Nichts, vielmehr ins Eklat. Nach ein paar hundert Meter bergab standen wir vor einem Zaun, dahinter war ein Wohnhaus. Wir knnten unmöglich durch den Garten, also schoben wir unsere Bikes wieder nach oben, dann passierte das gleiche nochmal doch schließlich fanden wir den Ausgang doch noch. Unglaublich dass man sich auf einer Wiese von ca. 100 x 300 Metern so oft verfahren kann. Eben Ahunungslose, eben alle Weizenbiker!

Dann rauschten wir den Güdinger Berg hinunter fuhren Richtung Fechingen. Unterhalb der Autobahnbrücke kam dann, von wem auch immer, die verrückte Idee ein Rennen zu veranstalten. Das taktieren ging sofort los, Windschatten wurde gefahren und das Tempo drastisch erhöht. Das Zielsollte Parkplatz oben am Hohlweg in Fechingen sein. Dieter war vorne, ich  dahinter, dicht gefolgt von Thomas. So gings auch um die Kurve zum Hohlweg. Dieter haute direkt in die vollen und versuchte im Stehen einen Sprint anzuziehen um uns gleich am ersten Steilstück zu zeigen was er drauf hatte. Doch wir hielten mit, auf der einigermaßen "flachen" Teilstück wurde das Tempo hoch gehalten und jeder kämpfte was er konnte. Dann kam die nächste Steigung und Dieter breschte zusammen mit Thomas davon, ich musste aufgeben und fuhr im gemässigten Tempo hinterher. Tommi konnte kurz darauf unserem Dieter, der diese Strecke kennt wie seine Westentasche (ist seine Hausstrecke) auch nicht mehr folgen und ließ ihn ziehen. Kurz darauf hatte ich noch alle Reserven mobilisiert und wollte Thomas noch einholen. Tommi bemerkte dies jedoch rechtzeitig und konterte seinerseits und lies mich nicht näher als 7 - 8 Meter an sich heran. Dieter gewann, Tommi zweiter, ich dann dritter.

Oben angekommen hatte wohl jeder einen Puls der im Grenzbereich des möglichen lag. Danach sind wir langsam nach Hause geradelt und trafen im Sporthaus noch Thomas U, Sepp und Klaus. Klaus zahlte gleich noch seine Geburtstagsrunde. Wir liessen es uns schmecken. Andreas und Thomas U. bauten dann noch die mittlerweile berühmte "Abspritzmaschine" auf und wir konnten unsere Bikes mit dem Schlauch säubern.