Sonntag Morgen, 8.30 Uhr. Strahlender Sonnenschein, einfach ein Traum. Daniel, Dieter und Christoph fuhren auf dem kürzesten Weg in Richtung Lautzkirchen, dort begannen wir mit dem sehr schönen Trail entlang der Bundesstrasse nach Kirkel. Nach einem kurzen Pannenstopp an Dieter Bike, ging es dann gleich weiter in den Kirkeler Wald wo wir den Schmetterlingspfad rocken wollten, jedoch wie es so kommen musste, fand unser Dieter doch noch eine kleine Herausforderung und wir fuhren einen schmalen recht steilen Anstieg hoch zum Tafelpfad. Ab und wann lagen noch umgefallene Bäume im Weg aber es war kein Problem über diese mit dem Bike zu übersteigen. Oben am Tafelpfad angekommen fuhren wir auf diesem ein Stück und wir kamen auf dem Asphaltweg kurz vor dem Schmetterlingspfad heraus. Hier mussten wir noch einmal den Einstieg suchen und fragen dann auch gleich ein paar Spaziergänger ... Nach kurzem Gespräch kam dann von einem der beiden: „Na, der Schmetterlingspfad ist aber doch nicht mit dem Fahrrad befahrbar, den wandert man doch besser .....“ PPPPfffffff...... konnten wir da nur sagen und Dieter meinte: „Na, grad mit dem Bike kann man das fahren, lachte dabei, machte kehrt und wir rauschten zum Eingang des Trails .... WOW, Sonntenstrahlen durchleuchtete den Wald, die Sträucher blühten und wir tauchten ein, in die Welt der Trails ....Ich finde der Schmetterlingspfad ist einer der schönsten Trail hier in der Gegend. Vor allem die Länge, ca. 7 Kilometer lang muss man sich konzentrieren, hinweg über Wurzeln, das Bike über grosse Steinplatten und Felsen jonglieren, Planken überqueren und dabei aufpassen dass man nicht in den Matsch darunter fällt, es ist auf jedem Fall ein Erlebnis diesen Pfad zu fahren. Andauernd drangen seltsame Laute aus unseren Kehlen wie Auuu und Ohhhh, Oh Gott, das war aber knapp. Wir lachten viel unterwegs.
Am Ende des Pfades angekommen fuhren wir wieder auf den Asphaltweg zurück und fuhren wie sonst immer rechts herum dieses Mal gerade aus weil es Dieter doch interessierte wo dieser hin führt. Kurz darauf fanden wir noch einen schönen Trail, den Christoph dann mit dem Wegräumen eines Baumstammes für unseren Dieter und Louis den 14. komplett fahrbar machte. Kurz darauf hatte keiner mehr einen Plan wo wir überhaupt waren und fuhren eine längere Steigung auf einem Waldweg hinauf. Unterwegs trafen wir noch eine nette Läuferin die wir nach dem Weg fragten. Irgendwas mit: „fahrt do oben die zweite links“ oder so war zu hören ... aber traue nie einer Frau wenn sie sagt LINKS oder RECHTS, das könnte schief gehen. Oben angekommen erkannten wir dass wir an den „Sieben Eichen“ waren und irgendwie fanden wir zumindest die Richtung um wieder nach Lautzkirchen zu kommen. Kurz darauf kamen wir an der alten Eiche vorbei und wir wussten wieder einigermaßen wo wir waren. Nach rauschender Abfahrt kamen wir dann kurz vor Latzkirchen raus und wir machten uns auf den Heimweg. Nicht wie sonst üblich durch das lange Tal bei Alschbach sondern über Würzbach hinauf zur „Hinkelsbichs“ Dort tranken wir noch ein Weizenbier auf Dieter`s kosten (er war der einzigste der Geld dabei hatte) danach über Heckendalheim zum Einkehrschwung beim Dieter zu Hause. Dort wurde in der herrlichen Sonne noch etwas geklönt und danach die Heimreise angetreten.
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