25.04.2009
   
 
 
 
 
Saisoneröffnungsfahrt nach Dabo

Eines vorab, es war einer der besten Touren die ich je gefahren bin, okay, landschaftlich gesehen bin ich schon schönere gefahren aber es war einfach genial.

Gestartet sind wir in Ensheim morgens um 8 Uhr. Kurz nach 9 waren wir in Dabo und montierten unsere Bikes, zugleich wurden wir auch von Daniels Nachbarn, der dort ein Ferienhaus hat begrüsst. Nach der Tour waren wir dort noch auf ein kaltes Bierchen eingeladen, dazu später mehr.

Ca. um halb zehn machten wir uns auf die Socken. Daniel hatte die Strecke im Internet herausgesucht, es war eine mit Schildern ausgezeichnete Strecke gewesen, allerdings waren die Schilder sehr klein und an manchen Kreuzungen fehlten sie leider komplett sodass wir uns das ein oder andere Mal wieder umkehren mussten und nach dem Weg suchen oder fragen mussten.

Die Strecke begann mit einem herrlichen Trail der sehr viel für die restliche Strecke erwarten ließ.

Weiter ging es dann immer bergauf Richtung Neustadtmühle. Die Sonne kam langsam hervor und wärmte und uns. Über den Jägerhof erreichten wir dann den Col de la Schleif, dem höchten Punkte der Tour. Dort machten wir zuerst einmal eine längere Rast bevor wir die geplante Technikstrecke fuhren. Die Strecke sollte 5,5 Kilometer lang sein und einige schleichte, mittlere und schwierige Passagen enthalten. Wir fuhren über breite Waldwege los und ab und wann musste konnte man die Strecke verlassen und angelegte sowie natürlich Traumtrails fahren, wir jede Menge Spass, manche auch jede Menge Schmerzen dabei. Über einen verblockten Trail fuhr ich vor, bieb mit meinem Vorderrad zwischen zwei Felsen hängen und brachte somit Werner etwas in Not, der ausweichen musste und sich dabei die Bärentatze tief ins Schienbein hineinschlug, na, er hat es überlebt und kurz darauf wie immer bei uns die Schadenfreude der anderen zu hören.

Es waren wunderchöne 5,5 Kilomter und ich kann nur jedem empfehlen der in der Nähe seine Touren machen die Techniktour mitzunehmen., danach fuhren wir die Route D7 weiter nach Wolfsberg immer entlang die genannten Route, manchmal hatten wir wieder Glück dass wir den richtigen Weg nahmen, Schilder waren mal wieder Fehlanzeige gewesen. Nach einem Anstieg riß dann Werner die Kette, wir standen zuerst ziemlich dumm da, denn damit hatte niemand gerechnet und es war auch noch keinem von uns passiert, aber gleich Daniel und Reiner hatten Ersatzschlösser dabei und die Kette war recht schnell wieder repariert. Einige Tage später kamen wir dem Geheimnis warum die Kette gerissen war auf die Schliche. Auf der Technikstrecke ist Werner einmal auf dem grossen Blatt vorne gefahren und auf einen Felsen aufgeknallt, da hatte sie wohl einen Knacks bekommen. Na, Hauptsache sein Bike war wieder okay und wir konnten die Tour fortsetzen. Er musste sich natürlich wieder mal unseren dummen Sprüche wie: Geh nicht soviel in die Muckibude oder Lass doch mal den Spinat weg, sonst machste diese Kette gleich wieder kaputt anhören.

Wir hatten wirklich sehr viel zu lachen auf dieser Tour.

Die breiten Waldwege mutierten noch langsam alle zu Singeltrails, sie waren permanent mit Wurzel oder mit Felsen zersetzt, man konnte herrlich über die Felskanten springen, manchmal musste man sogar weil man bei dem Höllentempo dass wir dort fuhren gar keine Chance hatte noch auszuweichen, wir wurden langsam übermütig....

Kurz darauf hatten wir die nächste Panne, bei Reiners Sattel lösten sich die Festklemmschrauben und wir hatten Glück dass die Schraube noch da war und konnten sie wieder festziehen. Wir hofften dass dies die letzte Panne gewesen war und machten uns auf die letzten 15 Kilometer zurück nach Dabo zu fahren.

Wir entchlossen uns den Rückweg über die Strasse der D45 zu fahren, im Höllentempo ging es bergab. Werner nutzte seine Rennradqualitäten und fuhr schnell an der Spitzengruppe vorbei und setzte sich an die Poolposition und trat rein was das Bike hergab, ich sage nur: Einen Puls bergab von sage und schreibe 160, lach.

Die Bergfahrt gut hinter uns gebracht fuhr ich hinter Werner der immer noch wie ein besessener in die Pedale trat jedoch war unser Puls auf mal locker 180 Schläge angestiegen und das bei einem permantenten Tempo von 45 Kilometer auf der geraden, ich konnte ihm kaum folgen und hatte Glück dass er das Gefühl bekam mich nicht abschütteln zu können und irgendwann mit dem pedalieren aufhörte und wir uns erholen konnten. Kurz darauf erreichten wir und Ziel Dabo wieder und fuhren im langsamen Tempo zu unserem Ausgangspunkt zurück. Dort tranken wir bei Daniels Freunden noch zwei Bierchen, bekamen Salzstangen und Nüsse gerreicht und fuhren dann gegen 15.30 Uhr wieder zurück nach Ensheim.

Für 18 Uhr war mit allen Weizenbiker ein Grillfest bei Andreas geplant, dort trafen wir auch fast alle anderen und klönten noch bis lange in die Nacht zusammen.

Danke Daniel, es war eine blitzsaubere Tour gewesen!!!!

 
 
zu den Bilder
Bilder von Dieter