Nachdem wir uns morgens bei wolkenverhangenem Wetter bei Klaus trafen war uns allen drei, Klaus Dieter und Christoph, nicht gerade wohl bei den Wetteraussichten aber wir hatten die Tour eben mal geplant und die Hotels waren gebucht. Um 9.10 Uhr starteten wir und nach genau 2 Kilometer begann es zu regnen. Schon auf der Abfahrt nach Alschbach regnete es so richtig feste ... Wir zogen unsere Regenklamotten an und ließen den Regen über uns ergehen. Auf asphaltierten Wegen ging es über Lautzkirchen, Bierbach nach Wörschweiler wo wir dann auf den Saarlandrundwanderweg stiessen. Auf schönen Waldwegen ging es dann Richtung Homburg. Dort fanden wir herrliche Trails in Hülle und Fülle, der anhaltene Regen machte uns nichts mehr aus, im Gegenteil, er motivierte uns eher weiter zu fahren. Der einzige Nachteil dadurch waren die tiefen verschlammten Wege was das Fahren nicht gerade einfach machte, immer wieder mussten wir uns steile Rampen durch tiefen Morast hocharbeiten...es ist nun mal ein Wanderweg und dadurch auch schwierig mit dem MTB zu fahren. als wir am Jägersburger Weiher ankamen hatten wir bereits 45 Kilometer zurück gelegt und sind auch bis dahin sehr schnell voran gekommen was allerdings damit zu tun hatte dass wir kaum Höhenmeter bewältigen mussten.
Nach einer kurzen Pause mit Kaffee, Weizen und Süssigkeiten ging es dann weiter in Richtung Höchern, wo wir den Höcherberg erklimmen mussten, nun merkte man in den Beinen die ersten Höhenmeter doch ...Als Belohnung bekamen wir eine sehr schöne Abfahrt bis nach Fürth geschenkt. Auf und ab ging es weiter bis nach St. Wendel und sammelten zwischendurch fleissig Kilometer sowie Höhenmeter.Unser nächsten Zwischenziel sollte der Bostalsee sein, dort angekommen wurde dieser zuerst umrundet und danach war wieder mal kurze Pause mit Astronautennahrung angesagt. Wir waren recht spät dran und telefonierten schon einmal vorsorglich mit unserem Hotel damit wir auch sicher unsere Zimmer hatten. Danach ging es dann so richtig zur Sache, gleich hinter dem Bostalsee ging es richtig steil berghoch, über Wege die keine waren, eher richtig kleine Wanderwege, sogenannte Zeckenwege, lach. Irgendwann hörte der Weg einfach auf und wir standen im Nirvana, unser Navi zeigte uns an dass wir ungefähr 150 meter von der geplanten Strecke abgekommen waren ... nur wo war der Weg, wir fanden ihn einfach nicht, das Sturmtief Xinthia hatte zu tief seine Spuren hinterlassen, umliegende Bäume erschwerten uns das durchkommen um irgendwie wieder auf die Route zu kommen. Nach einer halben Stunde hatten wir uns dann durchgekämpft und fanden wieder aus dem Dickicht heraus. Wieder beergabwärts ging es weiter bis zum Fusse des Dollberges wo es wiederrum sehr steil hinauf zum Hunnenring gehen sollte. Der Hunnenring war gleichzeitig der höchste Punkt auf unserer Route, es liegt auf 605 Metern. oben angekommen war es einfach gigantisch auf dem grossen Nordwall seine Füsse draufzusetzen. Ein gigantisches Bauwerk das die Kelten hier errichtet hatten. nach dem üblichem Fotoshooting machten wir uns nach Nonnweiler auf. Endlich hatte es aufgehört zu regnen und es war angenehmer zu fahren und wir erreichten Nonnweiler und unser Hotel Zur Parkschenke. Dort wurden wir überaus freundlich empfangen und können das Hotel mit guten Gewissen weiter empfehlen.
nach einem erlebnisreichen und erfolgreichem Tag sassen wir nach dem Abendessen noch lange zusammen und tauschten unsere Erlebnisse des Tages aus bevor wir völlig ausgelaugt in unsere Betten fielen.
Tag 1 war vollbracht.... |