11 Grad und feuchtes Wetter trieben Thomas und mich heute Morgen aus den Federn um in Spichern ein paar Trails unsicher zu machen. Die "Weicheier"blieben heute Morgen in ihren Federn und kuschelten wohl noch mit ihren Liebsten.
Auf dem schnellsten Weg fuhren wir zur Schönbach um dort in die Trails der CTV Spichern einzusteigen. Am Anfang hatten wir noch leichte Probleme immer die richtige Strecke zu finden aber es ging immer besser. Unglaublich wieviel Pfade in dem kleinen Waldstück zu finden waren und nach ein paar Minuten kreutz und quer wussten wir schon nicht mehr in welche Richtung wir überhaupt fuhren, egal, die Trails waren klassen. Der Boden war nass und auf dem Lehmboden musste man tierisch aufpassen damit die Räder nicht ausbrachen.
Als wir so ca. 10 Kolometer der Strecke hinter uns hatten fing es wie aus Eimern an zu schütten. Wir stellten uns für ein paar Minuten unter, ich zog meine Regenjacke an, Tommi hat dies schon längst zu Hause getan und dann ging es weiter, SChlammschlacht, einfach geil.
Ab und wann mussten wir durch hohes Gras fahren sodass unsere Bikes doch einigermassen sauber waren, dummerweise durchweichte dies unsere Schuhe total, in den Schuhen stand uns das Wasser aber wir waren so versessen die Trails zu fahren dass wir dies kaum merkten. Es kam schon fast einem Techniktraining gleich, ab und wann musste man sein Bike zum Stehen bringen um zu überlegen wiw das Hinderniss zu meistern ist. Langsam und defensiv hieß die Devise, nur keinen Sturz provozieren.
Als wir in Richtung Kehrbach einen langen Schotterweg hinunterdonnerten was es dann langsam an der Zeit wieder nach Hause zu fahren damit wir einigermaßen pünkltich zum Mittagessen wieder zu Hause zu sein.
Aber dies war leichter gesagt als getan, okay, die Richtung wussten wir laut Navi aber dummerweise bot sich kein Weg in diese Richtung an und wir mussten eigentlich immer weiter von Behren, dem Zwischenziel das wir uns gesetzt hatten weg fahren. Dann fanden wir einen WEg und dir Richtung stimmte einigermassen Richtung Behren/Großblitterstroff, aber dummerweise kamen wir fast wieder da raus wo wir den Heimweg angetreten hatten. Nach kurzem Hin und her fanden wir doch noch einen Weg der uns dann nach Großblitterstroff brachte und von dort fuhren wir an der Saar entlang nach Güdungen und hoben so langsam unsere Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,8 auf 1,5 an, ständig den Tacho auf über 30 Sachen, danach über Güdingen und Fechingen den Hohlweg hoch nach Ensheim.
Fazit:
Meine Regenjacke ließ absolut kein Wasser auf einer regenreichen und technisch versierten Tour. Leute, wenn es mal trocken ist fahren wir das Ding, echt klasse was unsere Nachbarn da bei der CTF hingezaubert haben und wir haben bei 15 Kilometer der Strecke selbst mit Sicherheit noch nicht alle Höhepunkte gefahren. |