06.07.2008
   
 
 
 
 
Sieben Weiher Tour mit leichten Umwegen

Na endlich! Mal wieder ne längere Tour mit fast 50 Kilometern und einem guten Schnitt von fast 20 Km/h.

Klaus führte uns an diesem Sonntag Morgen um 9 Uhr in Richtung Sieben Weiher, auf dem Rückweg fuhren wir noch ein Stück der PUR bevor wir wieder in Ensheim landeten. Auf dieser Tour hatten wir alles was ein Mountainbiker "liebt". Zuerst stürzte unser Dieter vom Bike, durch einen Stein verlor er die Kontrolle und schlug unsanft auf seinem Arm auf, kurz darauf stürzte er wieder, doch von dahan ging es bergauf mit ihm und er hatte seine Weizenbiere vom Vortage wohl verdaut, allerdings fand er nie zu seiner gewohnten "Rennform". In Höhe des Glashütter Weiher war dann Andreas an der Reihe. Er blieb mit seinem Vorderrad in einem Loch hängen sodass er sein Bike dort "stehen" lassen musste, einen Satz über den Lenker machte und die nächsten Schritte mit den Füssen absolvieren musste. Er hatte echt Glückdass nicht mehr passierte.

Kurz vor dem Ziel, wie sollte es anders sein, bekamen wir noch einen Plattfuß. Thomas war diesmal der Unglücksrabe, als er im vorne im "grössten Ritzel" den alten Staffel hochschoß war es soweit, nicht nur ihm blieb die Luft weg sondern seinem Vorderreifen ebenfalls. Komisch schon wieder vorne, kurz zuvor hatte er noch kräftig Luft in diesen reingepumpt in der Hoffnung es passiere wieder ein Wunder wie vor 14 Tagen aber diesmal weit gefehlt, er blieb platt. Und Thomas: Diesmal war wirklich KEINER an deinem Ventil und hat daran rumgeschraubt!

Daniel machte sich ein Vergnügen daraus ihm beim wechseln des Schlauches zu helfen,wahrscheinlich ahnte er dass ihm bald ein kühles Weizen für seine Heldentat zuteil wurde.

Da man ja nette Mitbiker hatte fuhren die schon mal vor bevor Thomas überhaupt seinen Reifen aufgespannt hatte. Eine üble Hetzjagt begann am Wittemann`s Steinbruch. In schmierigen Kurven hatte man ständig das Gefühl rausgeschleudert zu werden oder falsch zu reagieren was Klaus nur mit den Worten kommentierte: "Du musst so schnell fahren damit wenn man falsch reagiert schon über das Nasse hinweg ist", gesagt getan. Bald hatten wir die Bagage eingeholt und kamen auf der Landstrasse zum Flughafen an. Da sahen wir schon unser nächstes Ziel. In einer Entfernung von ca. 200 - 300 Meter sahen wir einen Rennradfahrer der in unsere Richtung schoss. Da wir heute sehr schnell unterwegs waren hatte wohl jeder den gleichen Gedanken, den schnappen wir uns. Wir von der Tarantel gestochen gaben wir Gas und ......

Es war traurig für den Rennradfahrer, wie Blitze sind wir an ihm vorbei, nehme an er stellte sein Rad im Keller ab und schaut noch jetzt wo seine Bremsen schleifen......

Heute hat es mich besonders gefreut dass trotz früher Stunde sich Klaus, Dieter, Daniel, Thomas, Rainer, Andreas, Steven und ich zu einer schönen Runde trafen.  Wir kamen ohne Regen durch und hatten immerhin fast 50 Kilometer mit 688 Höhenmeter gefahren, und vor allen Dingen allerhand erlebt.

Erwähneswert ist noch dass es fast 2,5 Stunden dauerte bevor wir uns mal wieder liebkosten.

 
 
 
 
 
 
 
Bild unten: Siggi guck mol richtig hin, fällt Dir was auf???