04.09.2007
 
 
 
 
 
hinauf zur Videgg 1566 Meter zum Hieslbauer

Tourlänge: 31,7 Kilometer   Höhenmeter 1775 Meter

Urlaub bisher gesamt: 114,8 Kilometer    4973 Höhenmeter
 

Heute sollte es über Schenna und Verdins hoch zur Videgg gehen. Siggi entschied sich das Haus zu hüten und sich den Tag am Pool zu vergnügen, der REst der Truppe machte sich nach einem längeren Apres Bike Abend auf in Richtung Schenna. Schenna erwies sich als Dorf das nicht enden wollten. Es ging immer bergaufauf und mehrmals wurde der ein oder andere an den Vorabend erinnert. Man fühlte sich wie in die Tonne getreten, später mehr dazu.

Es war anfangs sonnig, sollte im Tagesverlauf allerdings etwas bewölkter werden. Wie üblich hatten wir mit der Streckenführung wieder Probleme und mussten das ein oder andere nachschauen ob wir noch auf der richtigen Strecke waren.

Nach Verdins bogen wir an der Seilbahn in Richtung Masulschlucht ab, fuhren runter ins Tal und überquerten auf einer großen Brücke die Schlucht, danach ging es wieder bergauf auf einer einsamen Asphaltstraße in Richtung Tall. Hier haben wir uns dann verfahren und bogen zu früh in Richtung Steiner Hof ab. Der Weg muß ziemlich neu gewesen sein da er auf der Kate auch nicht verzeichnet war. Hier warteten wieder einige Kehren auf uns und wir merkten wieder einmal den Vorabend. Jeder vor sein Tempo den Berg hinauf sodaß sich zwei Gruppen bildeten. Vorne weg waren Hans Werner und Klaus, gefolgt von Dieter und mir. Ab und an wurde eine kurze Pause eingelegt und Klaus schlug vor unsere nächste Rast oben beim Hieslbauer zu machen.

Vorschlag angenommen und weiter ging es über Oberkirn, der Mittelstation der "Grube". Nun hatten wir eine Seehöhe von 1460 Metern erreicht und man fühlte wie es deutlich kühler wurde wurde. Die Sonne ließ sich immer seltener blicken. Wir fuhren weiter auf dem Höhenweg um den Berg Grube, mal ging es kurz hinunter und wieder bergauf bis zur Rieser Mühle. Nun konnten wir Videgg schon sehen, es lag noch ca. 150 Höhenmeter von uns entfernt. Wir waren froh endlich oben angekommen zu sein da wir doch etwas kühl hatten und freuten uns auf ein warmes Essen.

Nach einer Stunde Rast traten wir die Abfahrt an. Zuerst über ein Schotterweg der zu einem Singletrail mit grösseren Steinen mutierte und über eine Holzbrücke die Rotenbach überquerte. Danach ging es rauf und runter bis wir nach etwa zwei Kilometern die Abfahrt richt geniessen konnten. Auch bei der Abfahrt bildeten sich zwei Gruppen die immer gleich waren. Klaus und ich vorne und die Bremser weiter hinten. Auf dieser Abfahrt hätten wir fast Klaus verloren. Nach einem BunnyHopper wäre er fast am Baum zerschellt und danach in die Tiefe abgestürzt, in Anbetracht auf das bevorstehende Weizenbier nach der Abfahrt rettete er sich noch gerade vorm Abgrund.

Wieder in Schenna angekommen fuhren wir den gleichen Weg heim wie wir gekommen waren. Nochmal eine schöne kilometerlange Abfahrt und zu Hause erwartete uns Siggi der auch einiges zu berichten hatte.

 
Höhenprofil in 3D
 
 
 
wie war das noch mit: "in die Tonne getreten"???? "Hätt ich doch geschda nur wenischa ges......"
 
nachts hatte etwas ab 1800 Meter Schnee gegeben, die Gipfel war weiß
 
 
Die Vordrängler sind schon weiter oben
 
 
 
oben beim Hieslbauer angekommen, auf fast 1600 Meter schmeckt es besonders gut
 
bei 11 Grad musste man sich schon wärmer anziehen
 
 
 
 
Gott sei Dank gab es jede Menge Decken
auf zur Abfahrt, wo bleiwe donn die Berschzieche??
 
ah do iss enni
 
 
ma kinnt ach fahre Du Berchziech